Die Teutonia Bielefeld ist am vergangenen Samstag erfolgreich in die neu geschaffene NRW-Großfeld-Liga gestartet. Mit zwei Siegen stellte sie die Weichen für eine spannende und lehrreiche Saison.

 

In der neuen Floorball-Großfeld-Liga wollen die Damen und Herren der Teutonia Bielefeld erste Erfahrungen sammeln, um in der Zukunft eine starke Großfeld-Mannschaft stellen und sich im dortigen Ligabetrieb etablieren zu können.
In der NRW-Liga spielen neben Bielefeld auch Mannschaften aus Bochum, Münster, Köln und anderen Städten aus NRW. Das erklärte Ziel dieser Liga ist es, den Mannschaften eine Möglichkeit zu bieten, sich auf dem noch meist unbekannten Gebiet zu entwickeln. Diese Option nehmen die Damen und Herren aus Bielefeld dankend an und stellen mit einem Mixed-Team (Damen und Herren spielen zusammen) einen durchaus gefährlichen Gegner.
Die Ehre des ersten Spieles der Liga und der Saison gebührten den Black Panthers aus Bochum und der Teutonia Bielefeld. Das Spiel begann mit einem Abtasten beider Mannschaften, da man den Gegner nicht einschätzen konnte, doch diese Phase hielt nicht lange. Die Offensivreihen beider Mannschaften versuchte Chancen rauszuspielen. Jedoch standen die Defensiven sehr gut und verhinderten ein ums andere Mal die Führung. Nach mehreren glücklosen Schüssen auf das Tor der Bochumer gelang es der Teutonia, durch Georg Zentgraf, das erste Tor zu erzielen. Bochum zeigte sich unbeeindruckt und versuchte die Spieler/innen von Bielefeld an einem geordneten Spielaufbau zu hindern. Sie attackierten sehr früh und versuchten Fehler zu erzwingen. Bielefelds Abwehrreihe ließ sich vom Gegenpressing nicht groß beeindrucken und spielte die Bälle hinten heraus. Trotz der Führung konnte sich die Teutonia Bielefeld zunächst nicht weiter absetzen. Es dauerte bis zur Mitte des zweiten Drittels als weitere Tore fielen. Am Ende stand ein hart erkämpftes 0:3 durch Tore von Andreas Langfeld und Niklas Krieger für die Teutonia auf der Anzeigetafel.

Der zweite Gegner der Bielefelder/innen war die Mannschaft aus Steinfurt, die den Spieltag ausrichtete. Beide Mannschaften haben den Gegner schon einmal spielen sehen, so dass das Abtasten weg fiel. Die Teams drängten das ein oder andere Mal auf das gegnerische Tor, jedoch ohne Erfolg. Der Tormann bzw. die Torfrau fischten die Bälle aus der Luft heraus. Trotz guter bisweilen sogar sehr guter Chancen der Bielefelder/innen, stand es nach dem ersten Drittel 0:0. Dabei war es dem Tormann aus Steinfurt zu verdanken, dass die Teutonia nicht in Führung gegangen war. Erst im zweiten Drittel gelang es Florian Dürdoth, den Tormann aus Steinfurt zu überwinden. Die Spieler/innen aus Bielefeld drängten auf weitere Treffer, doch der Tormann aus Steinfurt verhinderte durch eine exzellente Leistung weitere Tore. Die Teutonia versuchte, durch ein überlegtes Aufbauspiel die freien Räume zu finden und zu nutzen. Dieses zahlte sich durch Tore von Markus Jendrike und Johannes Zwartscholten aus!
Die Spieler aus Steinfurt, allen voran der Torhüter, wollten sich jedoch noch nicht geschlagen geben und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Dieses gelang den Steinfurtern erst nach einem Fehler beim Wechseln. Dieser zeigte sich durch ein Missverständnis, welches zu einem Fehlpass direkt vor dem Bielefelder Torraum führte. Diese Möglichkeit nutzen die Steinfurter und verkürzten auf 3:1. Bei diesem einen Treffer sollte es für Steinfurt bleiben. Bis auf den Gegentreffer zeigte die Defensive der Teutonia eine nahezu fehlerfreie Leistung.
Am Ende gewann Teutonia Bielefeld durch zwei weitere Tore von Georg Zentgraf und einem von Andreas Knuth verdient mit 6:1.

Teutonia Bielefeld : Sören Kämmerling [T], Luisa Brokmann[T], Andreas Langfeld [C], Anne Scheunemann, Corinna Osterbrink, Miriam Hülsmann, Oliver Thielking, Markus Jendrike, Niklas Krieger, Florian Dürdoth, Georg Zentgraf, Johannes Zwartscholten, Andreas Knuth